Meine Geschichte

Vorwort:
Ich bin ein großer Fan der „ERAGON“ Saga von Christopher Paolini. Die alte Sprache welche hier erwähnt und viele der Orte die ich hier nutze sind aus dieser Buchreihe. Ich kann jedem nur empfehlen sich die Bücher zu kaufen und zu lesen. Momentan gibt es drei Bücher, und gegen Ende des Jahres soll der vierte Band erscheinen. Darauf freue ich mich sehr. Weitere Informationen zur ERAGON Saga gibt es unter: http://eragon.de/

Mein Name ist Arathron-Rambin von Elrond-Srvinsul.

Bevor ich meine Geschichte erzähle, muss ich etwas ausholen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass ich der Liebe meiner Eltern sicher bin, auch wenn sich im Laufe der Zeit – zumindest bei meiner Mutter – die Einstellung zum Dasein

Grundlegend geändert hat.

Vor vielen hundert Jahren lebte meine Mutter in Ellesméra in Du Weldenvarden, der Hauptstadt der Elben im Magischen Wald. Sie hörte damals auf den Namen Mandaniel aus dem Hause Elrond. Als angesehene Schwertschmiedin stellte sie die Schwerter der Elben in Ellesméra her. Nur aus den besten Metallen bestanden die reich verzierten Schwerter, welche mit Magie gefüllt waren. Ein jeder Kämpfer bekam ein Schwert dass nur für diesen hergestellt wurde. Fast alle Schwerter waren für die Elben, nur ganz wenige stellte Sie für Freund aus anderen Völkern her.

Mein Vater Randar Sarvinstul lebte viele Jahrzehnte unter dem Volk der Elben in Ellesméra und wurde auch als einer der Ihren anerkannt. Er verbrachte Viel Zeit mit den Gelehrten, den Kriegern und auch mit den Magiern der Elben. So geschah das unwahrscheinlichste was man sich denken konnte. Beim Frühlingsfest lernte er Mandaniel kennen, verbrachte viel Zeit mit ihr und Sie verliebten sich ineinander. Randar wusste von Anfang an dass dies nicht sein durfte, doch auch er – einer von den alten Völkern – lernte ein Gefühl kennen dass ihm bis dahin unbekannt war – Liebe!

Bevor die beiden Ihre Liebe mit einem Kind auf Ewig besiegeln konnten, musste Randar sein Gewissen entlasten und gab Mandaniel seine wahre Indentität preis. So lud er Sie in einer Sternenklaren Nacht an ihren Lieblingsort ein und bat sie zur ersten Stunde dort zu sein. Mandaniel kam, doch anstatt ihres Geliebten fand sie eine männliche Fee vor die weinte. Sie näherte sich vorsichtig der Fee, nahm diese auf die Hand und gab ihr einen Kuss. Da lüftete er sein Geheimnis und nahm seine Wandelgestalt an. Vor ihr stand Randar ihr geliebter. Jetzt verstand Sie ohne dass überhaupt ein Wort gefallen war. Sie nahm ihn in den Arm und sie gaben sich beide ihrer körperlichen Liebe hin.

Nach einigen Monaten gebar Mandaniel einen Sohn – mich, Arathron-Rambin von Elrond-Srvinsul. In den ersten Jahren wuchs ich wie ein Lichtelb auf. Die Gelehrten bildeten mich aus und waren der Meinung dass ich ein außergewöhnlich wissbegieriger Elb war. Genauo sahen es die Krieger, denn ich war bald in der Lage das Schwert so zu führen wie die besten Schwertkämpfer von Ellesméra. Auch beim Führen des Bogens zeigte ich besonderes Geschick. Dann nahm mein Leben eine unvorhersehbare wende. Zu meinem sechzigsten Geburtstag, dem Tag meiner Volljährigkeit, veränderte sich mein körperliches Äußeres. Mit unermesslichen Schmerzen wurde ich zu den Heilern der Elben gebracht. Diese konnten nichts finden, doch die Schmerzen blieben 7 Tage und 7 Nächte.

Am achten Tage Erwachte ich und die Schmerzen waren verschwunden. Die Heilerin welche mir beim aufwachen begegnete rannte schreiend aus dem Haus und rief entsetzt nur „Ulunn“. Kurz danach trat meine Mutter mir gegenüber nahm mich in den Arm und sagte nur „vergieb uns“. Gemeinsam traten wir ins Freie. Die Elben schauten uns entsetzt an und wendeten sich ab. Unser Weg führte uns zum See und dort sah ich in meinem Spiegelbild weshalb sich alle so Seltsam benahmen. Meine Haare waren Schneeweis, die Haut war Eisblau, die Augen strahlten wie Eiskristalle und an meinem Körper waren mir unbekannte Male gewachsen. Kurz gesagt ich sah aus wie ein Eiselb.

Im Schutz eines alten Baumes am See nahmen wir Platz und die Überraschungen rissen nicht ab, denn wie aus dem Nichts erschien eine Fee. In der Zwischenzeit kreisten uns die Garden der Elbenkönigin ein und die Königin höchstpersönlich kam an den See geeilt. Sie stand da und Musterte mich, noch bevor Sie ein Wort sagen konnte, verwandelte sich die Fee, Randar stand als Elb vor uns. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht wer mein Vater war, doch ich verspürte sofort die Verbundenheit zu ihm. Mandaniel und Randar erzählten der Königin und mir ihre Geschichte.

Mein Vater Randar Sarvinstul ist der König der Eisfeen und meine Metamorphose habe wohl damit zu tun weil ich zur Hälfte eine Eisfee sei. Als einer der dem alten Volk angehöre sei es auch nun meine Aufgabe bis zur Vollendung des Erwachsen seins bei den Feen zu leben. Mein Vater sei gekommen um mich mitzunehmen. Die Königin schaute erleichtert, sagte nichts weiter und ging wieder. Meine Mutter war über die Reaktion so geschockt, dass Sie sich entschieden hat das Volk der Lichtelben in Ellesméra zu verlassen und ins Exil zu gehen.

Die Schmach welche meine Mutter nun erfuhr führte sie nach Dras-Leona wo sie sich den Dunkelelben anschloss, welche das Helgrind (Tor zur Finsternis) bewachten. Hier fügte sie sich in das fest organisierte Gebilde der Dunkelelben ein, nahm eine führende Rolle ein und wurde die Herrin der Schmiedekünste für die Schwerter der Kampfelite der Dunkelelben. Fortan hört sie auf den Namen Maevina Belmont.

Ich ging mit meinem Vater Randar Sarvinstul zum Volk der Eisfeen. Hier lernte ich sehr viel über die verschiedenen alten Völker, über die traditionellen Riten der Feen. Es war eine Ausbildung in Kultur, Magie und auch des Fliegens. Vom alten Volk der Feen bekam ich mein heutiges Erscheinungsbild, die magischen Fähigkeiten und Flügel, welche nur dann sichtbar werden wenn ich fliege. Besonderes Augenmerk bei meiner Ausbildung bei den Feen war der Umgang mit der Traumsicht. Diese Ermöglicht es mir, unmittelbar mit dem Geist eines anderen in Kontakt zu treten ohne das dieser es merkt.

Als ich vollständig ausgewachsen war und 100 Jahre alt wurde, entschloss ich mich das Volk der Feen zu verlassen und meinen eigenen Weg zu gehen. So Verabschiedete ich mich von den Feen und beschloss auch meine Mutter zum Abschied zu besuchen. So machte ich mich auf den Weg nach Dras-Leona und wurde ehrfürchtig von den Dunkelelben empfangen, vor allem weil ich nach der Herrin der Schmiedekunst verlangte. Meine Mutter hatte sich Verändert, doch sie empfing mich als Ihren Sohn. Machte mir sogar das Angebot bei ihr zu leben, denn ihrer Ansicht nach sind die Dunkelelben nicht so schlecht wie alle meinen. Meine Ablehnung trug Sie mit Fassung. Wir verabschiedeten uns voneinander, mit einem letzten Blick drehte ich mich herum und machte mich auf meinen ungewissen Pfad der Erkenntnis. Die Dunkelelben liesen mich unbehelligt ziehen, denn Sie hatten die Anweisung dazu, auch wenn ich in den Augen manch stolzer Kämpfer sehen konnte, dass diese mich gerne herausgefordert hätten.

So begab ich mich von nun an auf meinen Pfad der Erkenntnis. Der Weg war oftmals bitter, so haben die Dunkelelben versucht mich mit Macht und Reichtum zu locken. Als ich dies Dankend ablehnte, musste ich mir mit dem Schwert meinen weiteren Weg erkämpfen. Als ich Städte der Menschen besuchte, wurde ich davon gejagt da sie der Meinung waren ich sei ein Eiselb. Viele verschiedene Gruppen wollten mich als Söldner anheuern um mit mir Ihre bösen Interessen gewaltsam zu vertreten, doch ich kam nie gegen meine Überzeugung an, und so folgte ich stets meinen Weg der Erkenntnis, der mich auf den Pfad des Lichts führte.

Es gab auch Zeiten in denen ich an meinem Weg zu zweifeln begann. Eines Tages wanderte ich durch einen dunklen Wald, dort begegnete ich einem alten Mann im Leinengewand, mit einem Stock den er als Gehhilfe benutzte. Er blieb stehen schaute mir ins Gesicht und sagte etwas zu mir das mein Leben Verändern sollte, denn Er sagte „Wenn du deinem Pfad weiterhin folgst, dein Herzen öffnest und Du Dein Äußeres hinter Dir lässt, wirst Du einen Ort finden an dem Du als ein Wesen des Lichts von allen geachtet und geschätzt werden wirst“. Lange hatte ich mich mit dem alten Mann noch unterhalten und als die Nacht vorüber war, ich kurz unaufmerksam, da war er Verschwunden.

Seine Weissagung hat sich Bewahrheitet, denn ich lies mein Aussehen in einem Moment des Mitleides hinter mir und konnte ein weißes Pferd vor einem Gnomen angriff schützen. Das Pferd zeigte mir als Dank seine gesamte Schönheit und öffnete mir ein magisches Portal nach An Uaimh wo viele Völker leben die ihre alte Heimat aus den verschiedensten Gründen hinter sich ließen. So lebe ich heute in diesem Ort, welcher auch unter dem Namen NAVAN bekannt ist als ein fester Bestandteil dieses Volkes. Hier habe ich auf die Dröttnigu und zugleich auch die Hohe Elbe Selket einen Schwur geleistet, meine neue Heimat mit all meiner Kraft und meines Wissens zu Unterstützen, das Geheimnis dieses Ortes zu wahren und Leid vom Land abzuwenden. Ebenso lernte ich die alte Sprache des längst untergegangenen Volkes von An Uaimh, welches das Lügen nicht zulässt und alle Völker hier sprechen.

Eines Nachts ist mir im Wald von NAVAN nahe am Brunnen der Feen wieder der alte Mann begegnet und zog mich wieder in seinen Bann. Er sagte nur „dies ist ein Ort an dem wir alle gleich sind“ er verwandelte sich Plötzlich und Offenbarte sich mir als „Das Orakel“. Er sagte auch noch, “wenn Menschen Leid erfahren und in größter Not sind, benötigen Sie einen starken Helfer damit das Leben nicht aus ihren Leibern verschwindet. Es gibt ein Tor durch das du nicht nur hinaus, sondern auch hineingehen kannst“. Da verschwand er wieder. Meinem Instinkt folgend suchte ich mit Hilfe der Feen und Drachen, die unser Gespräch gehört hatten, das Tor welches uns das Orakel beschrieben hatte, fand es auch um schließlich zwei geschwächte Männer von der Lichtung durch das Tor in Sicherheit zu bringen. Beide waren dem Ende sehr nahe. Keiner wurde bevorzugt und keiner Vernachlässigt, beide wurden durch Magie gerettet. Einer bekam die Kraft aus der Magie der Drachen und lebt nun als einer unter ihnen, der andere bekam die Magie der Feen und wurde zu einer der Ihren.

Dies ist meine Geschichte die sicherlich nicht Vollständig ist, aber wir brauchen ja auch noch ein paar Themen wenn wir zusammen am Lagerfeuer Sitzen und uns unterhalten.

Arathron-Rambin von Elrond-Srvinsul.
Lichtelb von Volk der Eisfeen