Reisebericht zum Treffen in Frankfurt

Das große „Fressen“….

das wäre die passende Schlagzeile wenn eine Zeitung über das fünfte Gay Zone Estate Usertreffen aus Frankfurt am Main berichtet hätte. Denn vom ersten Zusammentreffen am Freitag 25. Mai bis zum letzten Brunch am Montag 28. Mai 2012 haben wir geschlemmt. Aber fangen wir von vorne an 🙂

Wer die größte Klappe hat fällt schneller auf die Schnauze. Genau das passiert mir als wir uns am Freitagabend im Birmingham Pup zum ersten offiziellen Programmpunkt getroffen haben.

 

 

Die Meute welche sich alle vorm Hotel versammelt hatten um gemeinsam loszuziehen war aber auch für so einen ruhigen und schüchternen Menschen wie mich recht anstrengend. Unterwegs haben wir mein SL Brüderlein Taglar aufgegabelt und sind also im Birmingham Pup aufgeschlagen. Als wir uns dann setzten habe ich doch vor lauter „mich um die anderen kümmern“ unsere Rollenspieler (welche ich auch schon persönlich kannte) total übersehen.
Schock schwerenot, da mussten mich Malik und Levi erst mal aufm Handy anrufen damit ich Sie bemerke. Der kleine Fladdy mit der großen Klappe ist also dann als rot strahlender Leuchtturm im Pup gesessen und konnte es nicht glauben. Die Gegenseitige Begrüßung verlief dafür dann anschliessend um so herzlicher. Nochmal ein großes „Tschuldigung“ vom kleinen Fladdy… das passiert mir so schnell nimmer 😉

Ich hatte ja die Hoffnung dass Sascha Laval noch eine Begrüssungsrede hält, aber nein, er kam bei dem Hühnerhaufen nicht dazu eine Ansprache zu halten. Stattdessen warf er sich ins Getümmel und unsere Puffmutti Sternchen hat ebenso für gute Laune gesorgt wie unsere Glitzerkugel Miki. Der ArseNAL Manager Danyel war mit seinem RL Freund Garotu da und die haben ungeniert vor uns gekuschelt und geknutscht. Da wurde so manch einer Neidisch. Der hyperaktive DJ Reini hat es immer wieder geschafft für einen Brüller zu sorgen, denn er iss echt ne kleine Diva. Den Namen bekam er weil er am Samstag mit seinem Pinkfarbenen T-Shirt echt die leuchtendste Erscheinung war von allen *kichert* Auch er hat seinen SL Mann mitgebracht, die schüchternste Berliner Schnauze die mir jeh übern Weg gelaufen ist. Raychen sei mir net böse, ich musste das einfach loswerden 🙂

Mein SL Brüderlein ging ebenfalls auf Schmusekurs mit unserem Navan Magier Levi und als dann unsere Tante Dion aufschlug war die Stimmung superlustig. Vor allem weil Dion samt Hofstaat anreiste und Stefan und Fabian unsere beiden Frankfurter Scouts noch mitgebracht hat. Der Abend ging noch lange und war echt Lustig.

Am Samstag begann erst mal die große Reise, denn wir mussten durch die gesamte Shoppingmeile bis wir mal was zum Futtern bekamen. In der Hauptwache haben wir uns dann wieder getroffen und wurden geschockt von Reini, sein T-Shirt hat bei manchem von uns Augenkrebs verursacht. Er wäre für diesen tag die Perfekte Reiseleiterin gewesen, denn wenn wir uns mal aus den Augen verloren haben musste man nur nach einem Pinkfarbenen T-Shirt Ausschau halten 🙂

Nach dem Frühstück ist ein Teil der Gruppe nochmal ins Hotel um sich die perfekte Schminke für den Tag anzulegen, sich anderweitig aufzuhübschen oder sich den Schritt zu pudern. Die anderen sind Tapfer in den Zoo gefahren wo wir uns nahe am Eingang treffen wollten. Ich war unterwegs zum Zoo (Nein ich musste mich nicht nachschminken, ich habe beim Frühstück vergessen meinen Sabberlatz anzulegen) als meine mobile Telefonzelle läutete und sich unsere Isinea meldete „wir sind gleich da“… mit Roderik im Schlepptau, ihr SL und RL Mann 🙂

Vor dem Zoo erregten wir etwas Aufmerksamkeit das Wiedersehen mit den beiden wohl die Passanten etwas aufschreckte, doch wir ließen uns unsere Freude nicht nehmen. Schließlich mussten wir die anderen im Zoo suchen und haben über Rauchzeichen Kontakt mit ihnen aufgenommen. Und wie sollte es anders sein, wir haben Sie in der kulinarischen Freifläche des Zoos gefunden. Der Nachmittag im Zoo verlief weniger spektakulär. Außer eben dass es anstrengend war meine Herde zusammen zu halten. Die sind von der Unterwelt über die Wasserwelt zum Affengehege gerannt… an dem Mittag habe ich mich gefühlt wie ein Schafhirte *lacht herzhaft*

In der Australien Bar haben wir am Abend dann wieder mit unserem grossen Fressen weiter gemacht. Sascha und Miki sowie Sternchen uns ich haben uns eine große Platte bestellt. Wobei Sternchen und ich es nicht geschafft haben. Aber Sascha und Miki haben unsere Platte mit geleert *grinst feixend*. Ach ja, unsere Hofdame Dion hatte sich auch mit ihrem Hofstaat Fabian und Stefan wieder zu uns gesellt. Und da wir alle im Separee untergebracht waren, konnten wir uns dann dem Public Viewing widmen. Gemeinsam haben wir uns die grösste Musikveranstaltung der Welt angeschaut, so wie es sich für einen Haufen wie uns gehört. Sprich wir hatten viel Spaß beim schauen vom Eurovision Song Contest dieses Jahr. Malik und Levi waren auch ganz Tapfer, sie haben alle Lieder abgewartet bevor die zwei Aufgebrochen sind. Ihr müsst wissen, das ist gar nicht ihre Musik! Nach der Punktevergabe haben wir uns dann alle auf den Weg ins Hotel gemacht und wir hatten noch das Glück im grünen die Frankfurter Rammler beim Cruisen zu beobachten *grinst*

Der Sonntag begann im Fox and Hound mit einem „All you can Eat“ Brunch. Sprich es ging weiter mit dem grosse Fressen. Da unsere Navi Sascha technische Orientierungsschwierigkeiten hatte, waren die anderen beim Eintreffen schon kräftig am Schlemmern. Zu unserer großen Überraschung waren wir mehr geworden, so lernten wir gleich früh morgens (es war schon nach 11 Uhr^^) Claudius und Cutty persönlich kennen. Sie haben sich entschieden „schnell mal aus Franken“ rüber zu kommen um mit uns zu Frühstücken 🙂 So war ich früher auch, als ich noch Jung war *schmunzelt* Diese Überraschung ist den beiden wirklich gelungen 🙂
Nach dem Brunch haben sie sich aber leider auch gleich wieder verabschiedet, ebenso Dion, Fabian, Stefan, Reini und Raychen. Der restliche Haufen hat sich mit schweren Beinen auf den Weg gemacht zur schwulen Stadtführung. Zwei Stunden strahender Sonnenschein und einen humorvollen Stadtführer welcher uns etwas über die schwule Geschichte Frankfurt näher gebracht hat. Ihm ist es gelungen die Ernsthaftigkeit der dunklen Geschichte mit der Lebensfreude zu mischen. Vielen ist sicher durch diese Art der Führung viel im Gedächtnis geblieben. Zum Schluss empfahl er uns noch ein paar schwule Einrichtungen und wir haben uns dann entschieden den restlichen Tag zum Kuchenschlemmern im Switchboard zu verbringen 🙂
Am abend sin dwir die „Fresseile“ auf und ab gewandert da unser Nordschwabe Danyel für keine Gaststätte was übrig hatte. Bis wir uns schließlich in einer Dönerbude gelandet sind die sich im Nachhinein als Feinschmeckerlokal entpuppte. Da wir an dem Tag so viel gelaufen sind waren wir nach dem Feinschmecker-Fressen alle schnell in unseren Hotelzimmern verschwunden. Ob alle sich zum schlafen abgelegt haben wies ich übrigens nicht *grinst*

Am Montag um 10.30 Uhr haben wir uns vorm Hotel getroffen und auf der Einkaufsmeile mit Taglar getroffen. Die Koffer waren alle schon im Auto verstaut und wir waren abreisebereit. Jedoch wollten wir dem Motto dieses Treffens noch einmal gerecht werden und haben uns zum „Großen Fressen Abschluss“ im Cafe Karim niedergelassen. Selten habe ich auf so kleinen Tischen so viel zum Essen untergebracht gesehen wie hier. Nach dem Brunch war das große Abschied nehmen angesagt. Der erste war mein SL Brüderlein Taglar, da er ja in einem anderen Hotel war. Sternchen, Miki, Danyel, Garotu, Sascha und ich haben uns dann ebenfalls voneinander verabschiedet mit einer großen Knutschorgie 🙂

Leute ich muss sagen es war echt superschön Euch wieder zu sehen oder persönlich kennen zu lernen. Auch wenn wir uns die meiste Zeit „nur“ virtuell sehen, so muss ich sagen ich mag Euch. Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch, fühlt euch geknuddelt. Ein ganz grosses DANKESCHÖN an dieser Stelle noch an Sternchen Junge der dieses Jahr unser Gastgeber in Frankfurt war *abknutsch*
Wir sehen uns hoffentlich wieder vom Freitag 17. Mai bis Montag 20. Mai 2013 in Leipzig.

Es grüßt Euch Flad Dagostino